Verkehr: Veränderung braucht Akzeptanz

Verkehr: Veränderung braucht Akzeptanz

Die Lüneburger Verkehrspolitik steckt in der Sackgasse. Mutlosigkeit und „Klein-Klein“ im Detail prägen die Debatte in der Politik. Von einem „großen Wurf“ sind wir meilenweit entfernt. Dabei wäre dieser große Wurf nötiger denn je – nicht nur, aber auch aus Klimaschutzgründen und vor allem zu Gunsten der Lebensqualität in unserer Stadt.

„Autos raus“ ist mir zu sehr in schlichten Feindbildern gedacht. Veränderung braucht Akzeptanz. Es ist mein Ziel, die Menschen auf dem Weg in eine Zukunft mit weniger Belastungen durch Autoverkehr mitzunehmen und nicht zu verprellen. Die Umweltbewegung der 1980er Jahre hat dafür einen tollen Satz zum Umgang mit dem eigenen Pkw geprägt: Mein Auto steht, so oft es geht!

Dieser Aufbruch zu einer autoarmen Stadt muss organisiert werden.
Ich konnte Prof. (apl.) Dr. Peter Pez von der Leuphana Universität für diesen Aufbruch gewinnen und werde dem Stadtrat vorschlagen, ihn zum Beauftragten für die Verkehrswende zu benennen.

Gemeinsam mit dem Verkehrsdezernenten soll er den Dialog und die Umsetzung der Verkehrswende organisieren. Wir brauchen einen versierten Mittler zwischen der Politik, der Zivilgesellschaft und der Verwaltung, die diese Verkehrswende umsetzen wird.
Prof. Pez bringt die vielfältige Erfahrung aus der Praxis und die wertvollen Erkenntnisse aus der aktuellen verkehrswissenschaftlichen Forschung für diese Aufgabe mit.

Ich bin zuversichtlich, dass mit seiner Hilfe und der Unterstützung des Verkehrsdezernenten dieser Aufbruch gelingt. In weniger als fünf Jahren kann Lüneburg eine Vorzeigestadt für Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit sein!